Herzlich Willkommen beim Blog des LWL-Museums für Archäologie!

Hier gibt's Neuigkeiten rund um das Museum und einen Blick hinter die Kulissen.

 

Das Team des LWL-Museums für Archäologie in Herne wünscht viel Spaß beim Stöbern und würde sich über ein Feedback sehr freuen.

Von User Lamré on sv.wikipedia - Originally from sv.wikipedia; description page is (was) here9 oktober 2004 kl.19.16 Lamré 1000x521 (47 267 bytes), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=801434

Das römische Militär

Das römische Militär war zur seiner Zeit eine der größten und am besten organisierten Streitmächte der Welt. Durch die Kampfkunst und Organisation gehörten die Legionäre  Roms zu den gefürchtetsten Soldaten ihrer Zeit. Somit eroberten sie in kurzer Zeit zahlreiche Gebiete.

Aufbau des Militärs

Das Militär bestand aus 21 Legionen, einer Prätorianergarde und einer Hilfsgruppe.

Die 21 Legionen bestanden jeweils aus 6000 Legionären, wozu auch 120 Reiter gehörten. Die Legionen wurden zur Eroberung anderer Länder eingesetzt oder zum Schutz und der Bewachung Roms.

Die Prätorianergarde bestand aus 9 Gruppen mit jeweils 500 Legionären, die zum Schutz des Kaisers dienten. Diese Einheit war die kleinste von den Dreien.

Die Hilfstruppen sind die letzte Einheit und haben etwa die gleiche Gesamtstärke der regulären Truppen. Jedoch bestanden sie aus Menschen, die aus verbündeten Völkern kamen oder aus Leuten bestanden, die an den Grenzgebieten rekrutiert worden sind. Wie ihr Name schon sagt, haben sie den Legionen geholfen und sie unterstützt.

Archäologische Fundstücke einer Legionärsrüstung in der Dauerausstellung

  • Teile einer Rüstung. (Foto: M. Worgul/LWL-Museum für Archäologie)

  • Teile einer Rüstung. (Foto: M. Worgul/LWL-Museum für Archäologie)

  • Teile einer Rüstung. (Foto: M. Worgul/LWL-Museum für Archäologie)

Die Ausrüstung

Die Ausrüstung bestand aus einer roten Tunika und einem roten Wollschal, der unangenehmes Scheuern am Hals verhindern soll. Darüber kommen die Rüstung und der Helm. Außerdem trugen die Soldaten Ledersandalen, die mit Nägeln an der Sohle bestückt waren, um mehr Grip auf ihren Wegen zu haben. Zu ihren Waffen gehörten ein Dolch, ein Schwert und ein Speer, der beim Aufkommen von einem Wurf kaputt ging. Auch ein Schild hatten sie, der durch seine große rechteckige und gewölbte Form sehr viel Schutz bot.

Von Neil Carey http://www.flickr.com/photos/ncarey/ - http://www.flickr.com/photos/ncarey/144042243/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2428371

Die Taktiken des Militärs

Die Taktiken waren je nach Schlachtfeldbeschaffenheit, Stärke und Anzahl der Gegner angepasst. Sie setzten verschiedene Formationen ein, um die Gegner zu überrennen. Sokam  zum Beispiel auf flachem Gelände die geschlossene Schildkrötenformation zum Einsatz, wobei die Legionäre von einem Panzer, den sie aus ihren Schilden bauten, geschützt waren.

 

Autor: Marc Worgul, Praktikant