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Rückblick

Wildes Westfalen. Tierische Fotos und Funde

1. November 2015 bis 29. Mai 2016

„Vorsicht, da steht ein Mammut!“ hallte es vor tausenden von Jahren durch Westfalen. Denn Westfalen war und ist bis heute „tierisch wild“. Heute treffen wir zwar weder Mammut noch Höhlenbär, aber dafür gibt es Wildschwein, Dachs und Iltis sowie verschiedenste Vogelarten. Die Vielfalt der Tierwelt in Westfalen erklärt sich durch die unterschiedlichsten Lebensräume und das gemäßigte Klima. Neben Städten, in denen zahlreiche Vögel und Kleintiere leben, bieten bergiges Land, Feucht- und Waldgebiete eine Heimat für diverse Tierarten. Die Ausstellung „Wildes Westfalen“ kombiniert archäologische Spuren, wie Werkzeuge aus Tierknochen oder Tierdarstellungen, mit exzellenten Naturfotografien der Naturfotogruppe des NABU Herne. So entsteht ein spannender Blick auf die Tierwelt Westfalens früher und heute.
 



aberGlaube. Kunst trifft archäologische Funde

17. Mai bis 1. November 2015

Das Thema Glaube ist seit jeher präsent. Die Fragen nach Diesseits und Jenseits, nach den Mächten der Natur oder dem Willen der Götter haben den Menschen von Anbeginn bewegt, beängstigt und zu entsprechenden Handlungen motiviert. Dabei stehen Kunst und Glaube in einer engen Verbindung. Die Künstlerinnen Ines Braun und Iris Stephan präsentierten über 200 Kunstobjekte und stellten einen außergewöhnlichen Bezug zu den oft Jahrtausende alten archäologischen Funden des Museums her. „Ist es Glaube oder Aberglaube?“: Diese spannende Frage stand im Mittelpunkt der Sonderausstellung. Es geht dabei um Alchemie und Fabelwesen, um Reliquien, Totenrituale, Orakel und Magie. Zusätzlich bot eine Künstlerwerkstatt die Möglichkeit, sich dem Thema kreativ zu nähern.



Das weiße Gold der Kelten. Schätze aus dem Salz

23. August 2014 bis 22. Februar 2015

Salz ist ein lebenswichtiger Rohstoff und bei der Zubereitung unserer Speisen ein unerlässlicher Bestandteil. Über lange Zeit war das weiße Gold ein Luxusgut. Erst im 19. und 20. Jahrhundert wandelte es sich zum Alltagsprodukt. Seit fast 7000 Jahren lockt dieser kostbare Schatz Menschen in ein Tal hoch über dem Hallstätter See. Um 850 v. Chr. bauten die dort siedelnden Kelten systematisch das Salz ab und kamen zu immensem Reichtum. 1846 wurde Hallstatt durch einen außergewöhnlichen archäologischen Fund weltberühmt: die Entdeckung eines prähistorischen Gräberfeldes, das vor Luxus nur so strotzte.

Über 250 Objekte aus der weltberühmten Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien, die zum Teil noch nie in Deutschland zu sehen waren, ließen in dieser spektakulären Sonderausstellung die Anfänge des ältesten noch in Betrieb stehenden Bergwerks der Welt wieder aufleben.



URUK. 5000 Jahre Megacity

3. November 2013 bis 21. April 2014

Nachdem die Sonderausstellung über 400 000 Besucher auf der Museumsinsel Berlin begeistert hat, war Uruk auch in der Metropole Ruhr zu sehen. Das LWL-Museum für Archäologie zeigte die spektakuläre Schau vom 3.11.2013 bis zum 21.4.2014 in Herne.

Uruk, das heutige Warka im Süden des Irak, war die erste Großstadt der Menschheit. Schon vor 5000 Jahren brachte sie vieles hervor, was wir auch aus heutigen Metropolen kennen: Bewässerungssysteme, intensiven Handel, kulturellen Austausch und – nach Erfindung der Schrift – natürlich reichlich Bürokratie. Bekannt ist die Stadt vor allem durch ihren legendären König Gilgamesch. Seine Heldentaten bilden das älteste Epos der Welt. Schon in dieser frühen Überlieferung findet man Elemente, die später typisch für Uruk sind, wie den Stadtmauerbau, die Löwenjagd und die Verehrung der Stadtgöttin Ishtar.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der deutschen Ausgrabungen wurde erstmals eine umfassende Zusammenschau der Funde präsentiert. Hier konnten Sie eintauchen in die Entstehung und Blütezeit einer der ältesten Metropolen der Menschheitsgeschichte.

Uruk – 5000 Jahre Megacity ist eine Ausstellung des Vorderasiatischen Museums – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit der Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und der Deutschen Orient-Gesellschaft.

 



Hilm Böckmann - eine Retrospektive

14. September 2013 bis 26. Januar 2014

Hilm Böckmann (* 1932 in Münster)  blickt auf ein umfangreiches Lebenswerk zurück: Seit mehr als 65 Jahren widmet er sich der Kunst und gilt als einer der bedeutendsten Maler und Grafiker seiner Generation im westfälischen Raum. Als Mitbegründer und Vorsitzender der Gruppe "M60" trat er im In- und Ausland erfolgreich für die Berechtigung und Aktualität des Realismus ein. In seinem Zweitberuf war Böckmann von 1961 bis 1989 Grafiker für die LWL-Archäologie.

Anlässlich seines 80. Geburtstages hat Hilm Böckmann eine einzigartige Zusammenstellung seiner gesammelten Werke erarbeitet: Inspirationen aus dem Leben, dem Zeitgeschehen, aber auch der Archäologie kombinieren sich zu lebendigen Aussagen von großer Tiefe. Böckmann nutzt die kaum noch geübte Lasurtechnik der Tafelmalerei und verstört den Betrachter durch surreale Elemente. Er regt zum Nachdenken an.



Schädelkult. Mythos und Kult um das Haupt des Menschen

17. November 2012 bis 14. April 2013

Einzigartige Schädelfunde und Kopfpräparate geben Einblicke in das Phänomen "Schädelkult". Über 300 Exponate zeugten von der besonderen Bedeutung von Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen. Ob Jahrtausende alte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Kopfjägertrophäen oder religiös-verehrte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit oder als modisches Accessoire: "Schädelkult" blickte auf eine lange Kulturgeschichte zurück.



Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW

16. April bis 20. November 2011

Es gibt sie immer noch: echte Entdecker. Sie sind mitten unter uns – es sind Kinder und Forscher, Wissenschaftler und Spaziergänger, Archäologen und Abenteurer. Sie finden zufällig oder nach langen Mühen, unerwartet oder nach intensiver Forschung, was für Jahre oder Jahrtausende in dem sichersten Tresor der Welt – der Erde – verborgen war.

Die spektakulärsten Archäologie-Funde der letzten fünf Jahre zeigte die Sonderausstellung „Fundgeschichten.

Der Intro-Film zur Ausstellung


AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen

20. Februar bis 28. November 2010

Die spannende Erlebnisausstellung zum Mittelalter im Ruhrgebiet war bislang die erfolgreichste Sonderausstellung des LWL-Museums für Archäologie. Über 166 000 Besucher ließen sich von ihr begeistern.


SCHUHTICK. Von kalten Füßen und heißen Sohlen

6. Dezember 2008 bis 5. Juli 2009

Vom ersten Fußschutz der Menschen über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh erzählte die Ausstellung  Schuhgeschichte(n) durch alle Zeiten und über die Kontinente hinweg. Über 42 000 Besucher sahen die Ausstellung in Herne.


Westfalen in der Bronzezeit

16. Oktober bis 16. November 2008

Anlässlich des internationalen Kolloquiums „Gräberlandschaften in der Bronzezeit“ zeigte das LWL-Museum für Archäologie in Herne die Studioausstellung „Westfalen in der Bronzezeit“. Neben der berühmten Bronzeamphore von Gevelinghausen waren zum Teil erstmals Exponate aus der Zeit von 1600 bis 800 v. Chr. zu sehen, unter anderem Urnen, Beile, Nadeln, Waffen und Schmuckstücke.


Achtung Ausgrabung!

1. November 2007 bis 10. August 2008

Einmal selbst Archäologe sein und im Erdreich verborgene Dinge entdecken!? Bei Grabungskampagnen erlebten kleine und große Besucher die spannende Arbeit der Archäologen. Sie konnten selbst zu Pinsel und Kelle, Messlatte und Zeichenstift greifen. Eine Ausstellung, die einfach Lust auf mehr Archäologie machte!


klima und mensch. leben in eXtremen

30. Mai 2006 bis 30. Mai 2007

Die bislang größte Ausstellung in Deutschland zur Entwicklung des Menschen aus klimageschichtlicher Sicht zeigte über 800 Exponate aus allen Kontinenten: vom Mammutbaby "Dima" über Jagdwaffen durch die Jahrhunderte bis zu Klima-Ausblicken in die Zukunft.  Über 125 000 Besucher sahen die Sonderausstellung „klima und mensch. leben in eXtremen“.