Herzlich Willkommen beim Blog des LWL-Museums für Archäologie!

Hier gibt's Neuigkeiten rund um das Museum und einen Blick hinter die Kulissen.

 

Das Team des LWL-Museums für Archäologie in Herne wünscht viel Spaß beim Stöbern und würde sich über ein Feedback sehr freuen.

Museumsmaulwurf Kalle sieht immer wieder, wie Menschen auf der Wiese in Tierkot treten (Foto: LWL/A. Riller, Zeichnung: G. Waltke).

Hirsch heiß ich!

Ein kleines Quiz

Die gegenwärtig laufende Sonderausstellung „Scheiße sagt man nicht!“ im LWL-Freilichtmuseum Detmold thematisiert die Geschichte des „Stillen Örtchens“. Sie läuft jetzt nur noch bis Sonntag – wer sie noch nicht gesehen hat, sollte sie jetzt also noch auf den letzten Drücker besuchen! Denn dafür, dass alle Menschen und alle Tiere andauernd ihr Geschäft verrichten, wurde dieses Thema bislang doch stark vernachlässigt – zumindest im Wissenschafts- und Museumsbereich. Daher hat Janina Raub, die Kuratorin der Ausstellung, bereits in unserem Blog erklärt, wie wichtig Kloaken als Archive der Kulturgeschichte sind.

Der Museumsmaulwurf Kalle, Grabungsleiter und Maskottchen der LWL-Archäologie für Westfalen, ist da anderer Meinung. Vor einigen Monaten lief im bei uns noch die Sonderausstellung „Wildes Westfalen“, die archäologische Funde und Naturfotos rund um wild lebende Tiere präsentierte. Tiere suchen sich ihre Toilette stets da, wo sie gerade sind. Deshalb waren neben Schädeln, Tierlauten und Taststationen auch tierische Losungen Thema in der museumspädagogischen Abteilung der Ausstellung.

Da Kalle ein entfernter Verwandter des prominenten „Kleinen Maulwurfs“ ist, der sich einst auf die Suche nach dem Übeltäter begeben hat, welcher ihm auf den Kopf gemacht hatte, war er verständlicherweise im Vorfeld sehr misstrauisch.

Doch Kalle hatte Glück. Ihm hat niemand auf den Kopf gemacht. Es wartete allerdings eine andere Aufgabe auf ihn. Auf der Herner Museumswiese liegen häufig Hundehäufchen, die manche freundliche Hundebesitzer dem Museum zum Geschenk hinterlassen haben. Vor Ausstellungsbeginn haben aber auch einige „Exoten“ ihre Souvenirs auf der Wiese hinterlassen. Und Kalles Aufgabe war folgende, die später auch den Besuchern gestellt werden sollte:

Welchen Haufen hat ein Hirsch hinterlassen?

Die anderen Häufchen stammen von einem Bieber, einem Dachs, einer Katze, einem Hasen und von einem Fuchs.

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Kennt Ihr die Antwort auf die Frage? Könnt Ihr vielleicht sogar die anderen Häufchen zuordnen? Dann schreibt uns in der Kommentarfunktion!

 

Marcus Coesfeld

Publikationsdatum: 28.10.2016

Themen: wildes-westfalen, Sonderausstellungen, Sonstiges