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@Catharina Cerny

Café-Ausstellung Diversity

Multimediale Gastausstellung zu Vielfalt in der Gesellschaft lädt dazu ein, miteinander und nicht übereinander zu sprechen

Gesellschaftliche Diversität ist ein Thema, das viele bewegt, manche ermüdet, für hitzige Diskussionen sorgt und dabei immer polarisiert. Studierende der FH Dortmund haben mit elf Interviewpartner:innen Gespräche zu verschiedenen Dimensionen von Vielfalt geführt, die nun als Videobeiträgeim LWL-MAK zu sehen sind. Die Besucher:innen sind eingeladen, sich in der Ausstellung mit Begriffsdefinitionen für künftige Gespräche zu wappnen und an der Debatte mitzuwirken.

Wann: 25.01.–24.03.2024

Wo: Museums-Café des LWL-MAK | Europaplatz 1 | 44623 Herne 

Öffnungszeiten: Zu den regulären Öffnungszeiten des LWL-MAK geöffnet

Eintritt frei! 

Veranstaltungen im Rahmen von DIVERSITY

© Catharina Cerny

Eröffnung der Ausstellung DIVERSITY

Öffentliche Vernissage der Ausstellung mit den Gestalterinnen Anica Jacobsen und Friederike Emming
25.01.2024 19:00 Uhr

© Daniel Sadrowski

Lautlos durch die Moderne

Öffentliche, inklusive Führung in deutscher Gebärdensprache durch die Sonderausstellung Modern Times
14.03.2024 17:30 Uhr

© Jean Ferry

Lieber taub als gar kein Vogel

Stand-Up Comedy mit Okan Seese
Okan Seese ist taub, schwul und halber Türke. Und er ist Deutschlands einziger tauber Komiker, der auch für hörende Zuschauer spielt.
14.03.2024 19:00 Uhr, Eintritt 10€

© Michael Lagers

Diversity in der Archäologie

Führung durch die Dauerausstellung mit Fynn Roß. Wie kann die Archäologie zum Thema „Diversität“ beisteuern und wo liegen die Grenzen?
21.03.2024 18:00 Uhr

Was erwartet die Besucher:innen?

Um Gespräche und Debatten nicht übereinander, sondern miteinander zu führen, haben die Studierenden unterschiedliche Menschen zu ihrer Lebensrealität befragt – denn häufig werden Diskussionen über Vielfalt ohne Betroffene geführt. Besucher:innen sind eingeladen die elf entstandenen Video-Interviews zu Dimensionen der Vielfalt und informative Textelemente zu Begriffsdefinitionen zu erkunden. Visuell ergänzt werden die Beiträge durch gestalterische Elemente der Studierenden. Die Ausstellung orientiert sich hierbei an sechs Unterscheidungsmerkmalen: Sexuelle Orientierung, Geschlecht, Behinderung, Herkunft, Religion, und Generation. Die Studierenden präsentieren diese in sechs Ausstellungsstationen im Kontext von Diskriminierung, Marginalisierung und ungleichen gesellschaftlichen Machtverhältnissen. 

„Manche Begriffe bergen die Gefahr, zu verletzten oder negativ konnotierte Stereotype zu reproduzieren, ohne, dass es den Absendenden bewusst ist“, so Anica Jacobsen. Die Besucher:innen erhalten daher die Möglichkeit sich über Erklär-Karten mit Definitionen auseinanderzusetzen und sind eingelassen sich ein persönliches Kartenset „to go“ zu erstellen.