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Geplante Sonderausstellungen

Stonehenge - von Menschen und Landschaften

Wir zeigen vom 23. September 2021 bis zum 25. September 2022 die Geschichte des berühmtesten archäologischen Denkmals Europas in seiner einzigartig erhaltenen vorgeschichtlichen Umgebung. Die Landschaft von Stonehenge wird der zeitgleichen Entwicklung und gegenwärtigen menschengemachten Landschaften in Westfalen gegenübergestellt.
Der berühmte Steinkreis in Südengland ist ein Beispiel für die Fortschrittlichkeit vorgeschichtlicher Bau- und Ingenieurskunst und ihr monumentaler Höhepunkt. Er war Teil einer rituellen Landschaft mit jahrtausendealter Geschichte. Die Tiefe dieser Geschichte wird in Herne und mit der westfälischen Landschaft gestern und heute in Beziehung gesetzt. In der Ausstellung bewegen sich die Besucher:innen durch analoge und virtuell rekonstruierte Landschaften und begeben sich so auf eine Reise durch Raum und Zeit. Präsentiert werden Highlightfunde der englischen Archäologie und der LWL-Archäologie für Westfalen. Gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) werden so die neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des Steinkreises und der ihn umgebenden Landschaft präsentiert.

Zur Homepage der Sonderausstellung

Plakatmotiv der Sonderausstellung Stonehenge (Bild: LWL/Erich Woschitz)

Graben im Gestern - Archäologie der Moderne und Zeitgeschichte

Von September 2023 bis August 2024 zeigt das LWL-Museum für Archäologie die Sonderausstellung "Graben im Gestern - Archäologie der Moderne und Zeitgeschichte" und widmet sich erstmals in Deutschland diesem jüngsten Arbeitsfeld der Archäologie. Aufsehen erregende Funde der LWL-Archäologie für Westfalen aus dem 19. Und 20. Jahrhundert werden zum ersten Mal gezeigt und Objekten aus Finnland, Frankreich und den USA gegenübergestellt. Die Sonderausstellung liefert außerdem eine Übersicht über die Methoden und Herausforderungen, die die Archäologie der Moderne an die Planung und an Grabungen, an die Auswertung der Funde und Befunde sowie deren Archivierung stellt.
Der zeitliche Rahmen der Sonderausstellung reicht vom Beginn der Industrialisierung bis zum Ende des Kalten Krieges. Der Alltag in Westfalen zur Zeit der beiden Weltkriege wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie Bergbau und Stahlproduktion sowie das Leben auf Festivals wie in Woodstock.

Obelisk als Mahnmal an die NS-Kriegsverbrechen in Warstein (Bild: LWL/M. Zeiler)