Kannibalismus
Öffentlicher Vortrag von Tabea Doll (Historikerin & Guide im LWL-MAK), Kai G. Bernhardt (Historiker, Medienwissenschaftler & Guide im LWL-MAK) und Tom C. Winter (Schriftsteller, Psychologe & Psychotherapeut)
Donnerstag, 15.10.2026, 19:00 Uhr
Was verbindet Archäologie, Pop-Kultur und Psychologie? Eine Faszination für Kannibalismus. Was steckt dahinter? Drei Kurz-Vorträge geben Antworten:
Archäologie & Kannibalismus
Aßen Neandertaler Menschen? Zeit, mit dem historischen Mythos des "Kannibalen" aufzuräumen und zu zeigen, dass Vorwürfe manchmal mehr über den Beschuldiger als den Beschuldigten erzählen.
Pop-Kultur, Medienwissenschaft & Kannibalismus
Aus Geschichte wurden Geschichten: „Nackt und zerfleischt“ ist nur einer von zahlreichen Horrorstreifen, die, basierend auf historisch gewachsenen Theorien, Rassismus und Psychologie mit der Angst vor dem "grausamen Kannibalen" spielen.
Psychologie & Kannibalismus
Die Vorstellung, Menschen zu verspeisen, dreht den meisten den Magen um. Die Vorarephilie hingegen beschreibt speziell den sexuell aufgeladenen Genuss an der Vorstellung, zu verschlingen oder verschlungen zu werden.
(Hinweis: Es werden Abbildungen gezeigt, die für sensible Personen ungeeignet sein können).
Vor Ort & im Stream (Link unten)
Termin/e:
Donnerstag, 15.10.2026, 19:00 Uhr
Kosten / Eintritt:
Die Teilnahme ist kostenlos. Ein Besuch der Ausstellung ist nicht im Preis enthalten.
Es ist keine Anmeldung und kein Ticket erforderlich.
Ort:
Vortragssaal
LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Ansprechperson:
LWL-Museum für Archäologie und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0 oder -24
Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235, presse@lwl.org
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