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Führungen für Erwachsene

Wir möchten Ihren Museumsbesuch zu einem spannenden, informativen und einzigartigen Erlebnis machen – und zwar in bester Begleitung, denn unsere fachkundigen Museumspädagog*innen sind intensiv geschult.
Schauen Sie doch mal, welche "Bodenschätze" sich in unserer unterirdischen Ausstellungslandschaft verbergen. Nutzen Sie unsere folgenden Angebote, die an alle gerichtet sind, die die Schule hinter sich gelassen und die Freude am Entdecken behalten haben!

Erwachsene mit Museumspädagogen bei einer Führung

Phantastische Tierwesen und wo sie im Museum zu finden sind

Tierwesen und „Monster“ aus der Welt von Harry Potter, Herr der Ringe und anderen Fantasy-Geschichten wirken oft frei erfunden. Manchmal stellen wir uns jedoch auch vor, ob es vielleicht nicht doch irgendwo auf der Welt Drachen, Einhörner und andere magische Geschöpfe gibt oder gab. In der Führung geht es um die Ursprünge von Fantasy-Wesen. Wann tauchen Einhörner, Drachen und Co zum ersten Mal in Mythen und Sagen auf? Hat man wirklich Knochen von Einhörner und anderen Fabelwesen gefunden? Vielleicht sogar in Westfalen?! Welche Eigenschaften haben phantastische Tierwesen in den Harry Potter Romanen? Wo begegnen uns phantastische Tierwesen im Alltag oder in der Natur? Was fasziniert uns heute an phantastischen Tierwesen und Monstern?

Dauer: 1,5 Stunden

250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen

gesucht. gefunden. ausgegraben.

Auf dem Rundgang durch unsere Dauerausstellung folgen Sie in einer nachgestalteten Ausgrabung den Spuren der Menschen in Westfalen. Neben zahlreichen Funden aus allen Zeitepochen erwartet Sie beispielsweise Europas einziger Faustkeil aus Mammutknochen, die Urne von Gevelinghausen als eines der prächtigsten Gefäße ihrer Zeit sowie der Fürst von Beckum mit seinen reichlichen Grabbeigaben. Erleben Sie, wie die Bewohner unserer Region der Weltmacht Rom die Stirn boten, wie die Franken unter Karl dem Großen das Christentum verbreiteten und wie das höfische Leben in Westfalen Einzug hielt! Der Weg führt bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

Hinweis:
Es besteht die Möglichkeit, individuell Themenschwerpunkte bei der Anmeldung abzusprechen. In Zusammenarbeit mit Ralf Kirchhoff, Sozialpädagoge und selbst gehörlos, bietet das Museum das Programm "gesucht. gefunden. ausgegraben." in Gebärdensprache an. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und Blinde haben wir einen speziellen Rundgang entwickelt. Dabei stehen die Objekte im Vordergrund, die berührt und abgetastet werden können. Ferner arbeiten wir mit einer großen Zahl von Nachbildungen, deren Pendants in der Dauerausstellung im Original zu finden sind.

Dauer: wahlweise 1,5 bis 2 Stunden

Abenteuer Archäologie

Entdecken und forschen Sie selbst!

Dieses Programm enthüllt die Geheimnisse archäologischer Arbeit: Woran erkennen Forscher einen neuen Fundplatz? Wie entdecken und bergen sie Funde aus der Steinzeit oder dem Mittelalter? Nach Erkundigungen in der Dauerausstellung können Sie im hauseigenen Forscherlabor selbst ausprobieren, wie Wissenschaftler Ausgrabungen auswerten: Wie bestimmt man das Alter eines Holzbrunnens? Warum kann man Männer und Frauen an ihren Gehörknöchelchen unterscheiden? 14-C und Dendrochronologie werden Ihnen nachher keine Fremdwörter mehr sein!

Dauer: wahlweise 1,5 oder 2 Stunden

Die Geschichte ist weiblich

Archäologie aus ungewohnter Perspektive - nicht nur für Frauen!

"Geschichte wird von Männern gemacht." – Diese Vorstellung ist bis heute weit verbreitet. Darum betrachten wir bei diesem Rundgang die archäologischen Zeugnisse der Region bewusst aus einem weiblichen Blickwinkel. Geben Werkzeuge, Schmuckstücke und Bestattungssitten Hinweise auf das Bild der Frau? Sind anhand materieller Hinterlassenschaften überhaupt Aussagen zu Rollenverteilungen und Geschlechterverständnis möglich? Wir diskutieren Fundstücke sowie ergänzende Schrift- und Bildquellen und hinterfragen beim Ausprobieren der Repliken unser eigenes Geschlechterbild.

Hinweis: Dieses Programm ist nach Kriterien von Gender Mainstreaming in Zusammenarbeit mit der LWL-Gleichstellungsstelle entstanden.

Dauer: 1,5 Stunden

Zeit-Alter

Für alle, die noch lange nicht zum "alten Eisen" gehören ...

In diesem Rundgang beschäftigen Sie sich mit der Rolle alter Menschen in den verschiedenen Epochen unserer Geschichte. Ab wann gehörte man zum Beispiel vor 5000 Jahren zum "alten Eisen"? Welche Aufgaben erledigten "Senioren" und wie waren sie in die Gemeinschaft eingebunden? Wie sind die Menschen mit Krankheiten umgegangen? Antworten geben uns archäologische Funde – zum Beispiel Knochen mit altersbedingten Erkrankungen. Im Forscherlabor können Sie selbst nachvollziehen, wie Wissenschaftler das Alter von Verstorbenen ermitteln.

Dauer: 1,5 Stunden

Mitmachgrabungen im GrabungsCAMP

Weitere Angebote gibt es auf dem überdachten Außengelände des Museums in unserem GrabungsCAMP.

Buchungsinformationen

Gerne nehmen wir Ihre individuellen Buchungswünsche entgegen und bemühen uns, Ihren Wunschtermin zu realisieren. Ihre Fragen beantworten wir Ihnen gerne am Telefon unter 02323 94628-0. Bitte rufen Sie uns während der Öffnungszeiten des Museums an oder nutzen Sie das Buchungsformular unten.

Kosten
Die Kosten des Programms sind mit 30 Euro pro Stunde zu kalkulieren.
90-minütiges Programm: 45 Euro
2-stündiges Programm: 60 Euro

Alle Kosten verstehen sich zuzüglich des Museumseintritts, sofern nicht anders angegeben.

Gruppengröße
Für Führungen empfehlen wir eine Gruppengröße von maximal 16 Personen. Schulklassen werden in der Regel nicht geteilt.

Führungsdauer
Wir empfehlen eine Führungsdauer von 1,5 Stunden – selbstverständlich haben Sie jedoch freie Wahlmöglichkeiten.

Buchung
Bitte buchen Sie Ihre individuelle Führung spätestens zwei Wochen vor dem gewünschten Termin. Sie erhalten daraufhin eine schriftliche Terminbestätigung von uns – ab diesem Zeitpunkt ist Ihre Führung verbindlich gebucht.

Stornierungen
Bei Stornierung ab zwei Tagen vor der gebuchten Veranstaltung oder Nichterscheinen ist eine Ausfallgebühr in Höhe der Veranstaltungskosten (ohne Museumseintritt) zu entrichten. Bei einer Verspätung von mehr als 30 Minuten verfällt der Anspruch auf die Veranstaltung. Auch in diesem Fall wird die Ausfallgebühr in Rechnung gestellt.

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