29.11.2012

Der Schädelkult ist eröffnet!

Jetzt ist es geschafft – „Schädelkult“ ist eröffnet, die ersten 3000 Besucher haben die Sonderausstellung über Mythos und Kult um das Haupt des Menschen gesehen. Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock schildert seine Eindrücke:

Blick in den Raum "Asien"

Alle Vitrinen sind gefüllt. Schrumpfköpfe aus Südamerika, Kristallschädel à la Indiana Jones, Kopfjägertrophäen aus der Südsee, Voodoo-Köpfe aus Westafrika. Alle Ausstellungsstücke haben ihren Platz gefunden, sind wunderschön ausgeleuchtet und würdevoll präsentiert. Allen Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus, die mit unserem Ausstellungsprojekt „Schädelkult“ zu tun hatten, steckt noch die Anstrengung der letzten Wochen in den Knochen.

Doch das ist nun vergessen. Wir konnten die Ausstellung, wie geplant, am 16. November eröffnen. Und davor war noch viel zu tun: Zwei Tage vorher, am Mittwochmittag, kamen die ersten geladenen Gäste, die Presse. Und nicht nur einige wenige. Mehr als 20 Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen sind erschienen und haben sich unseren Schädelkult angesehen. Zusammen mit der Projektleiterin Constanze Döhrer standen wir für Interviews zur Verfügung.

Dr. Josef Mühlenbrock im Interview

Am Freitagabend fand dann die offizielle Ausstellungseröffnung statt. Über 600 geladene Gäste, Vertreter der Politik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Kooperationspartner, Leihgeber und Sponsoren, und natürlich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses und ihre Freunde und Familien haben mit uns gefeiert. Mit von der Partie waren auch die Gewinnerinnen und Gewinner unseres Preisrätsels, das wir auf unserer Facebook-Fanpage veranstaltet haben. Alle Gäste konnten als Geschenk eine Tüte Schädelnudeln, die unser Förderverein gestiftet hat, mit nach Hause nehmen.

Leckere Schädelnudeln

Viele weitere Besucher haben den Herner „Schädelkult“ danach auch schon besichtigt. Und vielleicht sollte man sich damit auch beeilen und sich rasch eines meiner Lieblingsobjekte ansehen: den Kristallschädel, geschliffen aus einem 16 Kilogramm schweren Bergkristallblock. Denn laut einem Kalender der Maya soll die Welt, wie wir sie kennen, am 21. Dezember 2012 untergehen. Und eine Legende besagt, dass dies verhindert werden kann, indem 13 Kristallschädel zusammengebracht werden. Wer mit uns erleben will, ob die Welt wirklich untergeht, kann das gerne tun. Die Schönheit „unseres“ Kristallschädels wird hell leuchten bei einer Taschenlampenführung, die wir in dieser Nacht veranstalten werden.

Herr Mühlenbrock mit dem sagenumwobenen Kristallschädel

Kategorien: Veranstaltungen · Sonderausstellungen

Schlagwort: