26.07.2012

(10) Runde Sache(n). Ringe aus Westfalen.

Geschafft...

Die Sonderausstellung „Runde Sache(n). Ringe aus Westfalen“ steht und bei der Eröffnung freuten sich alle Beteiligten über einen regen Andrang.
Zuvor noch leer, erstrahlt „die graue Mitte“ momentan und noch bis zum 12. August 2012 mit rundum aufeinander abgestimmten Vitrinen-, Text- und Objektkonzepten, mit denen alle zufrieden sein können.

Ein kleiner Rückblick:

Anfangs konnte sich wohl keiner der Studierenden, die an diesem Projekt teilgenommen haben so richtig vorstellen, was ihre Aufgaben sein werden und wie die fertige Sonderausstellung einmal aussehen wird.
Was ist bei der Wahl des Ausstellungsortes zu beachten? Welche Objekte werden ausgestellt? Wie kann man den Besuchern die interessanten Geschichten hinter den Objekten näherbringen?

Es wurden mehrere Arbeitsgruppen gebildet, um der gesamten Gruppe möglichst schnell alle Aufgaben die der Aufbau einer Ausstellung so mit sich bringt, zu vermitteln und vor allem gut in das eigene Konzept mit einzubauen und umzusetzen.

Nach einiger Zeit der Auseinandersetzung mit den einzelnen Ausstellungsstücken und den Fragen, worauf man bei einer Ausstellung überhaupt achten muss, konnten wir aus logistischen Gründen die Exponate schließlich am besten in der „grauen Mitte“ der Dauerausstellung platzieren.

Die Wochen vergingen schnell und im Laufe der Zeit fügten sich die einzelnen Projektbaustellen zu einem Gesamtbild zusammen. Einige der Studierenden trafen sich auch außerhalb der regulären Zeiten, um Ihre Aufgaben zu vollenden.

Das Ergebnis der Mediengruppe beispielsweise ist in den beiden kurzen Filmen zu sehen, die in der Sonderausstellung anzuschauen sind. Allein das Schneiden nahm einiges an Zeit in Anspruch, doch das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Es wurden Interviews mit Passanten und Mitarbeitern des Museums sowie einigen Studierenden geführt und einen kleinen Einblick in den Verlauf des Projektes gibt es ebenfalls.

Die Museumspädagogik hatte wohl eine der schwierigsten Aufgaben. Sie mussten sich überlegen. wie man die Besucher am besten durch die Ausstellung führt und wie man sie überhaupt für das Projekt begeistern kann.
Wie spricht man möglichst viele Menschen mit einem Konzept an? Was ist interaktiv überhaupt umsetzbar?

Um diese Fragen gut zu beantworten, war es natürlich nötig, dass alle Gruppen eng zusammenarbeiteten. Die Gruppen Gestaltung und Text saßen oft gemeinsam an einem Tisch um herauszufinden, wie man die Objekte möglich am besten anordnet, damit jedes einzelne Stück auch gut zur Geltung kommt.

Gerade in den letzten Tagen vor der Eröffnung wurde es noch einmal richtig stressig. Die Plakate und Objekttexte waren noch bis zur letzten Minute im Druck, doch alle halfen mit, damit alles noch rechtzeitig fertig wurde.
Es war eine Menge Arbeit und ganz sicher nicht immer so leicht wie anfangs gedacht, aber am Ende ist der Eröffnungstermin eingehalten worden und alle Studierenden sind um eine große Erfahrung reicher.

Rebecca Letzing

Kategorie: Sonderausstellungen

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