Unser Auftrag an Accentform war also zugegebenermaßen anspruchsvoll: Bitte einmal 17 Steine plus vier Reliefs von Stonehenge im Maßstab 1:1 (zentimetergenau, wenn’s geht) mit täuschend echter Optik und Haptik, statisch absolut sicher und möglichst leicht. P.S.: Unsere Halle ist zwar groß genug für die „Steine“, aber die Wege zu unserer Halle sind es leider nicht, daher müssen die Steine in Teilen angefertigt und angeliefert sowie in der Halle zusammengebaut werden. Die dabei entstehenden Fugen sind natürlich möglichst zu kaschieren.
Wie hat Accentform diese Herausforderung gemeistert? Wie lief der Fertigungsprozess ab, wie konnte der Aufbau bewerkstelligt werden, wie wurde die Illusion von echten Steinen perfektioniert? So viel kann ich Ihnen schon verraten: Trotz unserer modernen Mittel und Techniken war der Nachbau des Monuments alles andere als einfach. Alle Beteiligten haben dabei gelernt, die enorme Leistung, die die Menschen vor rund 5000 Jahren beim Bau des Originals erbracht haben, noch mehr zu würdigen. Im nächsten Teil unseres Grundkurses „Modellbau 1:1“ werde ich die Geheimnisse hinter unseren Repliken „leaken“. Vorausgesetzt, man ist mir bis dahin nicht auf die Schliche gekommen. Bleiben Sie dran!
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